Kurzbeschreibung: Ritterburg aus dem 12.Jh. wurde im 16.Jh. zum Renaissanceschloss umgebaut.
Ausstattung: Viele Geschlechter haben ihre Herrschaft hier ausgeübt;
Detailbeschreibung: "Das südsteirische SCHLOSS" welches in seinem Kern bereits aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Die Aufgabe dieser Wehranlage war es einst, sowohl das gesamte Tal abzuschließen, als auch die Verkehrswege, die vorbeiführten und den Fluß zu kontrollieren.
Vom ursprünglichen Bau dieser Burg sehen wir heute noch als Zeichen in der Landschaft den romanischen, aus regelmäßigen Steinquadern errichteten Bergfried.
Das heutige Aussehen des Schlosses wird vor allem durch die
Bauten der Hochrenaissance, also der Mitte des 16. Jahrhunderts, charakterisiert.
Hier spielen zwei Komponenten eine Rolle, und zwar der Vierflügelhof mit den Renaissancearkaden im Inneren und die Bastionen und Wehrmauern, die auf Grund der stets wachsenden Türkengefahr errichtet wurden.
Italienische Baumeister, die seitens des Landesfürsten herbeigerufen wurden, schufen vordergründig die jeweiligen Bastionen der Wehranlage außerhalb des Schlosses und sozusagen als künstlerische Zugabe, wie dies auch an vielen anderen Orten der Fall war, den Hof mit den neuen Formen der Renaissance in dreigeschossiger
Bogenstellung mit den Sgraffiten an den Wandflächen.
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